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Engpass-Syndrom (Impingement)

Das Engpass-Syndrom an der Schulter ist eine Einklemmung zumeist an der Engstelle zwischen Oberarmkopf und knöchernem Schulterdach.
Aufgrund einer Über- oder Fehlbelastung oder nach einer Bagatellverletzung der Schulter kommt es zu in Folge einer Reizentzündung zu Schmerzen und einer vermehrten Flüssigkeitsproduktion im dort gelegenen Schleimbeutels, wodurch dieser beim Bewegen leichter „einklemmen“ kann.

Ein verhängnisvoller Kreislauf entsteht: Der Schleimbeutel produziert vermehrt Flüssigkeit und nimmt weiter an Größe zu. Eine schmerzhafte Reiz-Entzündung mit Bewegungseinschränkung ist die Folge. Eine typische Folge sind vor allem Schmerzen in der Nacht.

Behandlung:

Zunächst wird versucht mit Physiotherapie die Entzündung zum Abklingen zu bringen. Ist die Therapie nicht ausreichend, kann eine vorübergehende Anwendung mit Kortison zum Erfolg führen. Nur in besonderen Fällen wird eine arthroskopische Operation durchgeführt, bei der der betroffene Schleimbeutel entfernt wird und gleichzeitig die Unterfläche des knöchernen Schulterdaches begradigt und abgeschliffen wird, um die Engstelle zu erweitern.

Nach der Operation kann der Arm, nach Abklingen der Schmerzen, normal bewegt werden. Anschließend ist eine physikalische Therapie über einige Wochen zumeist notwendig.
In seltenen Fällen werden die Beschwerden durch knöcherne Veränderungen hervorgerufen. Hier sollte gleich chirurgisch vorgegangen und damit die Ursache behoben werden.