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Morbus Dupuytren

Wenn die Finger eingezogen werden . . .

Es beginnt mit einem kleinen Knötchen an der Handfläche. Die Haut um das Knötchen wird zunehmend eingezogen. Schließlich bildet sich ein verhärteter Strang unter der Haut, der zu den Fingern zieht. Häufig ist der Mittelfinger, Ring- und Kleinfinger betroffen. Der Strang verkürzt sich über Monate und Jahre und das führt dazu, dass die betroffenen Finger immer mehr in eine Beugestellung gezogen werden.
Die Ursache der Erkrankung ist bis heute nicht vollkommen geklärt, sicher ist, dass es zu einem Umbau des Bindegewebes (Kollagen) kommt. Es scheint einen genetische Komponente der Erkrankung gesichert, weitere Risikofaktoren sind Diabetes, schwer manuelle Tätigkeiten oder etwa eine Alkoholerkrankung.

Behandlung:

Üblicherweise werden die betroffenen Patienten heute schon in einem frühen Krankheits-Stadium beim Arzt vorstellig. Bei bereits ausgeprägter Strangbildung oder beginnender Einziehung ist zumeist die operative Entfernung des Stranges notwendig.

Die operative Entfernung der Stränge wird dadurch erschwert, dass die anatomischen Strukturen der Hand sehr eng beieinander liegen. Es besteht daher immer ein Risiko, dass bei der Operation Nerven oder Blutgefäße verletzt werden können.